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PKV Wechsel bald schwieriger?

Veröffentlicht von Meinversicherungscheck.de am 25. Mai 2009

Der Wechsel in die private Krankenversicherung könnte schon in einigen Jahren deutlich erschwert werden. Dies zumindest befürchten Kritiker der Gesundheitsreform, die auf die drohende finanzielle Unterversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinweisen. Diese könnte dazu führen, dass der Gesetzgeber die Grenze zur Versicherungspflicht – und mit ihr die Beitragsbemessungsgrenze - auf einen Schlag deutlich anhebt. Dies wurde bereits im Jahr 2003 so gemacht, als die Grenze um mehr als 13 Prozent angehoben wurde.

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beläuft sich derzeit auf 15,5 Prozent. Im Rahmen des Konjunkturpaketes wird er zum ersten Juli auf 14,9 Prozent gesenkt. Die Herabsetzung wurde beschlossen, um die Konjunktur zu stützen. Die Entlastung aber wird den ohnehin knapp bemessenen Spielraum der Kassen nach Ansicht von Kritikern weiter einengen und schon bald zu einem Defizit führen. Dieses dürfte durch die Finanz- und Wirtschaftskrise und die mit ihr einhergehende zusätzliche Arbeitslosigkeit weiter wachsen. Nach den Bundestagswahlen im September könnten also schon neue Belastungen auf die Versicherten zukommen.

Die Anhebung der Grenze zur Versicherungspflicht betraf im Jahr 2003 nicht diejenigen Versicherten, die bereits in der PKV versichert waren und die nach der Anhebung eigentlich unter die Grenze gerutscht wären, wodurch sie wieder der Versicherungsplicht unterlegen hätten. Der Gesetzgeber führte damals für die Betroffenen eine Sonderregelung ein. Es könnte diesmal so ähnlich kommen, meinen jedenfalls viele Kritiker. Wer mit einem Wechsel in die Private Krankenversicherung liebäugelt und ein Einkommen in der Nähe der relevanten Grenzen erzielt, ist deshalb gut beraten, sein Vorhaben möglichst bald in die Tat umzusetzen.

GKV Beiträge steigen - Wechsel attraktiver

Veröffentlicht von Meinversicherungscheck.de am 25. Mai 2009

Viele gesetzliche Krankenversicherungen werden in einigen Monaten ihre Beiträge erhöhen müssen und damit den Versicherten zusätzliche Belastungen aufbürden. Grund ist der Gesundheitsfonds, der zum Beginn des Jahres eingeführt wurde und einen einheitlichen Beitragssatz in Höhe von 15,5 Prozent für alle Versicherten bei allen Versicherungen vorsah. Einige Kassen kommen mit den Geldern nicht aus und können deshalb dem Gesetz nach die Beiträge erhöhen. Versicherte dieser Anbieter werden deshalb womöglich trotz der Senkung des Beitragssatzes um 0,6 Prozent zum ersten Juli wieder einmal tiefer in die Tasche greifen müssen. Wer günstigere Kosten sucht und gleichzeitig einen besseren Versicherungsschutz genießen will, ist deshalb mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung besser beraten als je zuvor.

Die private Krankenversicherung eignet sich jedoch zum einen nicht für jeden und ist zum anderen auch nicht für jedermann zugänglich. Wer aus der gesetzlichen Krankenversicherung ausscheiden will, muss dazu ein Einkommen beziehen, das oberhalb der Grenze zur Versicherungspflicht liegt. Diese ist bei knapp 50.000 Euro bezogen auf das jährliche Einkommen festgesetzt. Der Wechsel lohnt sich aus Kostengründen vor allem für junge Versicherte ohne Kinder und ohne medizinische Vorgeschichte. Die PKV nämlich bemisst ihre Prämien nach dem Kostenrisiko der Versicherten. Dabei gilt: Jung und gesund bekommt die niedrigen Beitrag. Mit dem Alter aber steigen die Prämien kontinuierlich an. Auch die kostenlose Versicherung von Kindern, die in der GKV üblich ist, entfällt für Mitglieder der PKV. Für jeden Sprössling müssen somit eigene Beiträge entrichtet werden.

Junge und kinderlose Gutverdiener allerdings können einige hundert Euro im Monat sparen und sich darüber hinaus über einen exzellenten Versicherungsschutz freuen.

Stabilitätsversprechen von PKV Anbietern

Veröffentlicht von Meinversicherungscheck.de am 25. Mai 2009

Wenn es um den Abschluss einer privaten Krankenversicherung geht, sind viele Interessenten zurückhaltender geworden. Zunehmend mehr Interessenten sowie auch viele Versicherungsmitglieder stellen sich derzeit die Frage, wie sich die Beiträge innerhalb der privaten Krankenversicherung entwickeln werden. Auslöser einer aktuellen Diskussion ist das immens große Loch, das im öffentlichen Gesundheitsfonds der GKV klafft. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass dort ein Milliardenloch entstanden ist, dass mit staatlicher Hilfe geschlossen werden muss: Der Staat räumt dem Fonds ein Überbrückungsdarlehen ein.

Bei dieser Entwicklung ist es nicht verwunderlich, dass sehr viele PKV-Interessenten sowie auch Versicherungsmitglieder die Frage stellen, wie es um die Stabilität der PKV-Beiträge bestellt ist. Einem großen Teil der Versicherungsnehmer graut es nämlich davor, eine größere Beitragserhöhung in Kauf nehmen zu müssen – schließlich haben sich sehr viele Versicherungsnehmer gerade aus finanziellen Gründen bewusst für die private Krankenversicherung entschieden, um dort von einem niedrigen Beitrag profitieren zu können.

Doch die Versicherungsgesellschaften geben Entwarnung. So hat zum Beispiel Roland Weber, Mitglied des Vorstands bei der Debeka Versicherungen, erst kürzlich den Medien mitgeteilt, dass das System der privaten Krankenversicherung auf einem sicheren Fundament steht und die Versicherer sehr gut aufgestellt sind – selbst im Hinblick auf die demographische Entwicklung. Denn obwohl die Anzahl der älteren Versicherungsnehmer immer größer wird bzw. es im Hinblick auf dieses Thema zu einer Verlagerung kommt, müssten sich Bestandskunden keine Sorgen machen. Bei Aussagen dieser Art stützen sich die Anbieter privater Krankenversicherungen vor allem auf das Versicherungsprinzip: Es wird kapitaldeckend gearbeitet, so dass ein Ausbleiben neuer Versicherungsnehmer im Unterschied zur GKV kein großes finanzielles Loch aufreißt.

GKV droht Leistungen zu kürzen

Veröffentlicht von Meinversicherungscheck.de am 25. Mai 2009

Bei Diskussionen über die Private sowie die Gesetzliche Krankenversicherung fallen immer häufiger die Worte „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ und „Zwei-Klassen-Medizin.“ Zunehmend mehr Versicherungsexperten sowie auch Mediziner befürchten, dass die Unterschiede, die zwischen der GKV und der PKV bestehen, noch größer werden und die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen das Nachsehen haben.

Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es auf lange Sicht so kommen wird und dementsprechend weitere Einschnitte in der Gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen werden. Grund ist die Umlagefinanzierung: Die Beiträge, die von den Mitgliedern der Krankenkassen geleistet werden, müssen zur Deckung der Kosten umgehend wieder ausgegeben werden – so bleibt den Kassen keine Möglichkeit, Rücklagen zu bilden. Weil im Fonds der Gesetzlichen Krankenversicherung ohnehin schon ein Milliardenloch klafft, wird der Gesetzgeber handeln und die Leistungen kürzen müssen.

Reinhold Schulte, Vorsitzender des Verbandes der privaten Krankenversicherer, sieht für die GKV nur eine Lösung: Auf lange Sicht müssen Einschnitte vorgenommen werden. Es wäre zum Beispiel denkbar, dass bestimmte Leistungen wie Zahnbehandlungen oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen werden. Um entsprechende Behandlungen weiterhin in Anspruch nehmen zu können, müssten die Mitglieder der GKV entsprechende Zusatzversicherungen abschließen.

Eine Alternative stellt der Wechsel von der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung dar. Aufgrund der kapitalgedeckten Finanzierung haben die PKV Anbieter keine finanziellen Probleme: Mehr als 110 Mrd. Euro an Rückstellungen haben die Versicherer bereits gebildet. Folglich ist nicht damit zu rechnen, dass es zu Leistungskürzungen kommt. Wer auch in Zukunft gut versichert sein möchte, sollte über einen Wechsel nachdenken.

PKW Mitglieder verunsichert

Veröffentlicht von Meinversicherungscheck.de am 25. Mai 2009

Vor wenigen Tagen hat die Rating-Agentur Fitch ihre aktuelle Einschätzung für die Private Krankenversicherung (PKV) in Deutschland bekannt gegeben. Dabei schneidet die PKV nicht unbedingt sehr gut ab: Der negative Ausblick, den die Agentur erstmalig im Oktober des vergangenen Jahres vergab, wurde mit der neuen Einschätzung bestätigt. Fitch stuft die Entwicklung der PKV weiterhin negativ ein und begründet dies mit zwei wesentlichen Punkten, nämlich zum einen der stagnierenden Entwicklung der Mitgliederzahlen, zum anderen mit Spannungen, die an den Finanzmärkten auftreten.

Weil dieser negative Ausblick auch in zahlreichen Tageszeitungen veröffentlicht wurde, sind nun etliche Versicherungsmitglieder verunsichert und stellen sich die Frage, ob sie innerhalb der Privaten Krankenversicherung noch gut aufgehoben sind. Allerdings kann im Hinblick auf dieses Thema Entwarnung gegeben werden: Der negative Ausblick der Rating-Agentur ist zunächst einmal nicht schlimm. Es ist nämlich längst nicht so, dass die Anbieter privater Krankenversicherungen mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen hätten: Alles in allem stehen die Versicherer immer noch sehr gut da.

Es ist zu bedenken, dass ein stagnierendes Wachstum für die Versicherungsunternehmen noch lange kein großes Problem darstellen muss. Die Private Krankenversicherung arbeitet kapitalgedeckt: Die Beiträge der Versicherungsnehmer sind so bemessen, dass finanzielle Rücklagen gebildet werden können. So gesehen geht es der Privaten Krankenversicherung wesentlich besser als der Gesetzlichen Krankenversicherung: Rückläufige Mitgliederzahlen, machen den Krankenkassen ernsthaft zu schaffen.

Mitglieder der PKV haben derzeit überhaupt nichts zu befürchten: Augenblicklich sind sie gut versichert, weil die Versicherungsunternehmen selbst bei einem Rückgang der Mitgliederzahlen immer noch kostendeckend arbeiten können – und die Spannungen, die an den Finanzmärkten auftreten, werden sicherlich nicht von Dauer sein.

Datenweitergabe bei Krankenkassen?

Veröffentlicht von Meinversicherungscheck.de am 25. Mai 2009

In der vergangenen Woche sind in verschiedenen Onlinemedien mehrere Berichte erschienen, in denen eine gesetzliche Krankenkasse nicht besonders gut abschneidet. Den Berichten zufolge soll eine Krankenkasse persönliche Daten über Mitglieder an einen kommerziellen Versicherungsanbieter weitergereicht haben – und zwar ohne die vorherige Zustimmung der betroffenen Versicherungsnehmer.
Die betroffenen Versicherungsnehmer wurden von einem PKV Anbieter telefonisch kontaktiert mit dem Ziel, den Abschluss bestimmter Versicherungslösungen schmackhaft zu machen. Dabei ging es jedoch nicht um den Wechsel von der Gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung, sondern vielmehr um den Abschluss von Zusatzversicherungen, mit denen GKV Mitglieder ihren Versicherungsschutz gezielt erweitern können.

Wie die Bildzeitung berichtet handelt es sich hierbei um einen Bruch des Sozialgeheimnisses: Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht dazu berechtigt, Mitgliederdaten an andere Versicherungsunternehmen preiszugeben – solch ein Bruch gegen den Sozialdatenschutz kann schwere Folgen nach sich ziehen.

Alles in allem deutet die Lage jedoch darauf hin, dass auch den gesetzlichen Kassen zunehmend klar wird, wie es um ihre eigenen Leistungen bestellt ist. Immer häufiger wird den Versicherungsmitgliedern dazu geraten, Zusatzversicherungen abzuschließen, damit sie ihren Versicherungsschutz an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen können.

Selbstverständlich rechtfertigt dies nicht die Vorgehensweise im besagten Fall: Eine Datenweiterreichung ohne Einverständnis der Versicherungsmitglieder darf nicht erfolgen. Allerdings wird auch klar, dass die Bedeutung von Zusatzversicherungen immer größer wird: Wer als Mitglied der Gesetzlichen Krankenversicherung einen besseren Schutz in Anspruch nehmen möchte (beispielsweise weil ein Wechsel in die PKV nicht möglich ist), kommt um den Abschluss von Zusatzversicherungen auf lange Sicht nicht mehr herum.

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